Erscheinungsbild

Der R√ľck- und Bauchpanzer der Tiere ist mit einer hellen Grundfarbe versehen. Gezeichnet werden die Schilde auf dem R√ľcken durch sehr dunkle Rahmen. Dadurch lassen sich sp√§ter auch alle Wachstumsringe sehr gut erkennen. Die Schilde selbst, sind in den ersten Monaten noch tiefer als ihre R√§nder und so wirkt der R√ľckenpanzer oft leicht mit ‚ÄěDellen‚Äú best√ľckt. Was kein Mangel an N√§hrstoffen darstellt sondern f√ľr diese Schildkr√∂ten normal ist. Die hellen Schilde haben ihrerseits dunkle Flecken. Am Bauch sind die Tiere sehr hell und haben wenige dunkle Streifen.

Die Patagonische Landschildkröte erreicht eine Größe von 20 bis 40 cm. Jedoch findet man meistens Tiere die nur etwa 25 bis 30 cm erreichen. Sie gehören dadurch zu den mittelgroßen Landschildkröten.

Lebensraum

Von Bolivien √ľber Paraguay und Argentinien, bis nach Patagonien kann man auf diese Schildkr√∂ten treffen. Sie sind aber auch in der Natur nur selten zu finden, da ihre Lebensr√§ume eher klein sind. Die besten Chancen hat man in Argentinien entlang der Colorado Fl√ľsse. Sie leben in trockenen Buschlandschaften und Savannen. Die Gebiete haben sehr abwechslungsreiches Klima und gro√üe Schwankungen bei Temperaturen und Niederschl√§gen.

Haltung in Gefangenschaft

Wer sich eine Patagonische Landschildkr√∂te kauft, sollte sich wirklich detailliert mit der Gattung auseinandersetzen. Die Literatur ist sehr schwierig zu finden und Erfahrungen kann man in Internetforen etc. in Deutschland nicht wirklich austauschen. Die besten Quellen hierf√ľr findet man in spanischen Sprachr√§umen.

Die Tiere brauchen im Winter ein geräumiges Terrarium bzw. einen eigenen Raum, der auf hohe Temperaturen am Tag geheizt wird.

Umgebungstemperatur sollte hier bei 28 ¬įC bis 32 ¬įC liegen. In der Nacht muss eine starke Absenkung auf 20 ¬įC erfolgen, da die N√§chte in der Natur ebenfalls sehr k√ľhl werden. Der Boden sollte halbtrocken gehalten werden. Fr√ľhling, Sommer und anf√§nglichen Herbst erleben die Tiere im Freiland √§hnlich den mediterranen Landschildkr√∂ten. Als Futter bietet man den Tieren im Winter Heu und wenige nachgez√ľchtete Wildkr√§uter als Beimischung an. Im Freiland ern√§hren sich die Tiere von Wildkr√§utern die dort wachsen bzw. zugef√ľttert werden.

Zucht / Nachzuchten

Diese Schildkr√∂ten werden in Deutschland kaum gez√ľchtet. Die meisten Tiere sind Importe. Wer die Tiere z√ľchten m√∂chte, muss sich sehr intensiv damit besch√§ftigen und wom√∂glich aufgrund der schlecht erforschten Gattung, auch viele Fehlversuche hinnehmen. Die Inkubation dauert etwa 13 bis 15 Monate und √ľber die Aufzucht von Schl√ľpflingen in den ersten vier Wochen ist leider nichts bekannt. Weibchen legen 2 bis 7 Eier in bis zu drei Gelegen pro Jahr.

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