Die Gewöhnliche Moschusschildkröte (Sternotherus odoratus) ist eine kleine Schildkrötenart der Familie der Schlammschildkröten (Kinostenidae). Sie gehört zur Unterordnung der Halsberger-Schildkröten und lebt in süßen Gewässern. Ihre kleine Größe von bis zu 14 cm macht sie für viele Leute zu einer interessanten Art was die Haltung im Becken angeht.

Die Moschusschildkröte: Sternotherus odoratus (Art für Art / Terraristik)
  • Maik Schilde
  • Herausgeber: Natur und Tier
  • Auflage Nr. 4 (03.12.2012)
  • Taschenbuch: 64 Seiten

Lebenserwartung (Alter)

Die Lebenserwartung von Moschusschildkröten liegt in Gefangenschaft bei 50 bis 54 Jahren. Damit lebt sie deutlich länger als etwa die Schmuckschildkröte. Wer sich für eine Art wie diese entscheidet, sollte sich der langfristigen Verantwortung bewusst sein und genau überlegen ob die Haltung über derart viele Jahre erwünscht ist.

Haltung im Becken (Aquaterrarium)

Generell sind Moschusschildkröten keine Tiere für ein reines Aquarium und auch nicht fürs Terrarium. Sie brauchen ein Aquaterrarium in dem sich ein großer Wasser- und Landbereich befindet. Als Wassertiere empfehlen sich 20 bis 30 cm. Damit die Schildkröten jederzeit an Land gelangen, sollte auch ein Weg vom Boden bis zum Land möglich gemacht werden.

Das Becken sollte mindestens ein 300 Liter Aquarium, umgebaut zum Aquaterrarium sein. Natürlich danken es die Moschusschildkröten je größer ihr Lebensraum ist.

Haltung im Gartenteich (Freiland)

In unseren Breitengraden kann die Moschusschildkröte gut von Juni bis Oktober im Gartenteich leben und somit die natürliche Sonne voll ausschöpfen. Der Wasserspiegel sollte auch hierbei nicht tiefer als 30 cm sein und es muss ein flach auslaufendes Ufer geben. Der Gartenteich bedarf einer hohen Einfriedung damit die Tiere nicht ausbrechen können. Palisaden sind ein gängiges Mittel um die guten Kletterer zu schützen. In jedem Fall sollte der obere Rand der Einfriedung nach innen überstehen, damit ein darüber klettern nicht möglich ist.

Glasscheiben als Einfriedung sind absolut untauglich da die Tiere hindurchsehen können. Generell mögen es Schildkröten nicht, wenn sie einen Bereich sehen der für sie unerreichbar ist. Das gilt übrigens auch fürs Aquaterrarium, wird aber von vielen Haltern ignoriert.

Als Sonnenplatz im Gartenteich können größere Äste genutzt werden. Die Moschusschildkröte nutzt zum Sonnenbad nicht unbedingt den Landbereich, sondern klettern auch gerne auf erhöhte Äste und andere Plätze.

Futter / Ernährung

Als Futter dient der Moschusschildkröte überwiegend tierische Nahrung. Diese geht von Schnecken, Wasserinsekten, Muscheln, Fisch, Würmer und Mückenlarven bis hin zu Amphibien und Aas. Manche Exemplare gehen auch an pflanzliche Kost und essen Wildkräuter wie Löwenzahn aus dem Garten. Meistens aber nur zu einem kleinen Anteil. Kurz gesagt, die Moschusschildkröte ist ein Allesfresser und bei der Ernährung nicht wählerisch.

Bei Schalentieren und Schnecken verzehren die Schildkröten das gesamte Tier und nutzen Knochen etc. als natürliche Kalziumversorgung.

Video zur Moschusschildkröte

** unsere Seite ist zur Moschusschildkröte derzeit noch nicht fertig. Es fehlen u.a. noch folgende Daten:

  • Geschlechterbestimmung
  • Pflanzen
  • Vergesellschaften
  • Temperatur
  • Fische